Hier ist Wildcampen erlaubt

Wildcampen ist bekanntlich in den meisten Ländern verboten. Eine Übersicht wo wild campen nicht nur geduldet sondern sogar erlaubt ist habe ich hier aufgestellt:

Legal Wildcamping in Deutschland

Wildcamping in Schweden

Wildcamping in Schottland

Wildcamping in Australien

Außerdem ist wildcamping in vielen Bergregionen und ländlichen Gebieten kein Problem. Man stellt einfach sein Zelt auf oder legt sich mit dem Schlafsack an einem ruhigen Ort zum Schlafen. Vom Errichten eines Lagerfeuers ist dabei aber abzuraten. Gerade in Naturschutzgebieten oder besonders sensiblen Regionen können Bußgelder verhängt werden, da ein offenes Feuer beim wildcamping in der Regel verboten ist. Gerade in trockenen Gebieten droht die Gefahr eines Waldbrandes. Als Faustregel gilt: Benutzt euren gesunden Menschenverstand und euch (und der Natur) wird nichts passieren.

Hier sammeln wir alle wildcamping-Möglichkeiten. Die Liste wird ständig erweitert. Dabei sind wir auch auf eure Hilfe angewiesen: Habt ihr noch einen Tipp? Meldet euch via facebook oder sendet direkt einen Erfahrungsbericht ein!

Die rechtliche Lage beim wildcamping ist in Deutschland und der Welt nicht immer eindeutig. Daher findest Du hier alle Informationen dazu. Durchstöbere die Webseite oder nutze die Suchfunktion.

Sicherheit beim Wild Campen

Feuer in unserer Bucht
Feuer in unserer Bucht
Lagerfeuer beim WildCamping

WildCampen ist Frei. Das mit diesem Grundsatz auch Verpflichtungen einhergehen steht unzweifelhaft fest.

Ein weiterer Aspekt des Wildcamping ist die Sicherheit. Wild Campen findet fernab von bewirtschafteten Campingplätzen oder bewachten Parkplätzen statt. Meist an sehr abgelegenen Orten wo sich (hoffentlich) keine Menschenseele ausser dem Camper selbst aufhält.

Damit gehen aber auch Risiken einher: Die Kriminalität macht selbst vor dem naturverbundenen und sparsamen Freicamper nicht halt.

 

 

Was kann beim wildcamping passieren

Zunächst einmal: passieren kann alles. Ein Ast könnte vom Baum fallen und deinen kleinen Zeh brechen. Vorsicht ist also angesagt, übertreiben sollte man es aber nicht. Die Mehrzahl aller Wildcamping Touren verläuft ohne nennenswerte Zwischenfälle – Überfälle etc. sind nur die Ausnahme.

Dann hängt es ganz entscheidend vom Land und Ort ab an dem man sich aufhält. Bevor man sich also auf den Weg ins Abenteuer macht sollte man sich gründlich über die Kriminalität am Zielort informieren.

In der Regel ist die Kriminalität in Form von Überfällen und Diebstahl an Touristen / Campern in touristischen Ballungszentren am höchsten. Wer hingegen abgelegene und unbekannte Orte bereist wird sich kaum Sorgen machen müssen.

In  Reiseberichten und Zeitungsmeldungen findet man nähere Informationen über die möglichen Gefahren:

Gas als Betäubungsmittel wird gern eingesetzt um die Ofer dann im Schlaf auszurauben. Leider schrecken manche Täter auch nicht davor zurück tödliche Gase anzuwenden.
Das Aufbrechen des Wohnmobils, Autos oder sonstigem während man nicht da ist passiert am häufigsten.
Raubüberfälle sind zwar selten aber dafür umso brutaler: Meist zwingen vermummte und bewaffnete Personen das Opfer zur Herausgabe aller Habseligkeiten inkl. Reisedokumente.

Die Räuber gehen oft sehr dreist und geschickt vor. Eine hundertprozentige Sicherheit wird es daher nie geben können.

Von Wert ist für die Räuber eigentlich alles: Schmuck, Elektronik, Geld, Reisedokumente aber auch Kleidung und Essen.

Diese Orte sollte man generell meiden

  • Autobahnrastplätze
  • Unbewachte Parkplätze in touristischen Ballungszentren
  • Allgemein touristische Ballungszentren
  • Großstädte
  • Problemviertel

Sicherheitsvorkehrungen – Das kann man Tun

Wer nach den obigen Ausführungen lieber auf Nummer sicher geht dem kann man das nicht verübeln. Hier nun einige Tipps wie man die eigene Sicherheit steigern kann:

Pfefferspray bekommt man eigentlich überall. Es ist nicht sperrig oder teuer und kann überall mithin genommen werden. Das Spray dient zur kurzfristigen Aussergefechtsetzug des Angreifers und verschafft einem so zeit zur Flucht oder bringt den Anfgreifer selbst zum Flüchten. Zu beachten ist aber die besondere Rechtliche Situation beim Pfefferspray. Mal wird es als „Waffe“ eingestuft, mal nicht. Man sollte sich also vorher informieren wie der Besitz von Pfefferspray im Zielland gehandhabt wird. Auf Wikipedia gibt es dazu ein paar Infos.

Eine Gaswarnanlage im Wohnmobil oder Ähnlichem ist zwar etwas teurer, schützt aber vor Gasangriffen.

Eine Alarmanlage im Wohnmobil oder Ähnlichem warnt beim Versuch des Gewaltsamen Eindringens.

Geäst dienst als natürliche Alarmanlage. Legt man trockene Äste um seinen Zeltplatz oder Auto hört man schnell wenn sich jemand nähert.

Im Nachhinein hilft ine Reisegepäckversicherung nur bedingt. Die meisten zahlen nur beim nächtigen auf offiziellen Campingplätzen oder versuchen sich anderweitig um ihre Zahlungspflicht herumzureden. Es ist daher vorher sorgfältig zu prüfen wann die Versicherung zahlt und wann nicht.

Aktuelle Informationen zur Sicherheit beim wildcamping (Stand 2017)

„Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön.“ – Vincent van Gogh

Das nächtigen in freier Natur ist immer ein Abenteuer. Hier findest du einige Tipps zum wildcamping:

  • Ziehe weiter und bleibe nicht zu lange
  • Störe niemanden und werde nicht gestört
  • Störst du doch jemanden, ziehe einfach weiter
  • Mach keinen unnötigen Lärm: Die Gitarre am Lagerfeuer ist okay, die Musikanlage nicht
  • Sorge für die gebotene Sicherheit beim wildcamping indem du das Lagerfeuer im Auge behältst
  • Das Lagerfeuer: löse keinen Waldbrand aus und sei immer „löschbereit“
  • Hinterlasse beim wildcamping keinen Müll
  • Meide „Problemzonen“ wie Naturschutzgebiete, Privatgrundstücke etc.
  • Achte die Natur und Tierwelt
  • Beachte das Land und deine Umgebung
  • Lösche dein Feuer. Überprüfe, ob es wirklich gelöscht ist. Gerade kleine Funken können einen ganzen Wald entfachen.

Aus eigener Erfahrung ist es beim wildcamping besonders schön ein Lagerfeuer zu machen. Romantische Stimmung bei Sonnenuntergang ist einfach unbezahlbar. Aber ein Feuer lenkt oft auch die Aufmerksamkeit auf dich. Gestalte es also den Umständen entsprechend angemessen und lösche es bei deiner Abreise. Versuche alles so zu hinterlassen wie du es vorgefunden hast. Die Rechtslage beim wildcamping in Deutschland wird hier erklärt.

Was ist Wild Campen?

Ein Wildcamper auf einer Insel
© Foto: Dietmar Meinert / pixelio.de

Den Begriff „Campen“ an sich sollte eigentlich jeder kennen. Campen ist das:

Nächtigen von Personen in mobilen Unterkünften, wie Zelten, Wohnwägen, Kraftfahrzeugen, Wohnmobilen, Mobilheimen und dergleichen im Rahmen des Tourismus.

Etabliert hat sich dabei das kampieren auf vorgeschriebenen Campingplätzen, die gleich sanitäre Anlagen, Attraktionen und Versorgung mit Lebensmitteln bieten. Das campingplatz campen ist meist nicht (mehr) sehr naturnah, teuer, überfüllt und eigentlich kein Abenteuer. Mittlerweile nimmt das einfache camping campen geradezu lächerliche Formen des Luxus an: Viele Menschen fahren nurnoch Campingplätze an auf denen sie fernsehen und ins Internet können. Der Supermarkt und Pool darf auch nicht fehlen.

Wildes Campen kann man im Gegensatz dazu als ursprünglichste Form des Campings bezeichnen. Es entspricht der obigen Definition des Kampierens, findet aber gerade nicht auf touristisch erschlossenen Campingplätzen etc. statt. Es ist vielmehr das nächtigen Abseits von den Zwängen der Campingplätze und so sehr naturverbunden. Das campen in der Wildnis wird also als Wild Campen oder Wild Zelten bezeichnet.

In vielen Ländern ist wildcampen verboten oder nur unter strengen Auflagen gestattet. Auf dieser Seite finden sich viele Informationen über die Rechtslage (z.B. Strafe für wildes camping in Deutschland) in den verschiedenen Ländern.
In der Praxis wird das freie kampieren häufig jedoch nicht geahndet sondern toleriert. Wer bei Sonnenuntergang sein kleines Zelt aufbaut und in der Dämmerung wieder abreist wird kaum Probleme bekommen. Je unauffälliger desto besser – auch aus Sicherheitsgründen.
In Tourismusregionen wird das Verbot jedoch streng durchgesetzt und es drohen teils horrende Strafen.

Oft bietet es sich an Besitzer von Privatgrundstücken um erlaubnis für das frei campen zu bitten. Häufig sind die Menschen nett und freundlich und erlauben das nächtigen. Hat man besonderes Glück winkt am nächsten Tag vielleicht sogar ein kleines Frühstück. In jedem Fall hat man einen neuen Kontakt geknüpft der sicher wertvoll ist.

Erlaubt ist das Wild Campen unter anderem in Schweden, Norwegen und Finnland. Durch das Jedermannsrecht gedeckt darf hier in der freien Natur gezeltet werden.

Wild Campen ist ein Hobby für naturverbundene und Menschen die das kleine oder große Abenteuer lieben. Ideal auch für Leute die gerne preiswert Urlaub ohne lästige Einschränkungen machen. So kann ein Urlaub in Schweden oder Südschweden mit dem Wohnmobil um einiges billiger sein, wenn man nicht teure Campingplätze anfährt sondern sich einfach einen schönen Platz an einem See sucht um dort zu übernachten.
Diese Art des Campings eignet sich für jedes Land und jedes Klima – je nach Beschaffenheit der Camper. Auf wild-campen.de finden sich zahlreiche Erfahrungsberichte von Gleichgesinnten die ihre Erlebnisse beschreiben. Wer lieber keine Rundreise in Westkanada antreten möchte, dem kann man dazu raten besser in Dänemark zu campen.

Immer ist aber zu beachten, dass man als Wildcamper ein Gast der Natur ist und sich auch so zu verhalten hat. Die zahlreichen Verbote des Wildcampens rühren daher, dass sich leider zu viele Menschen nicht korrekt verhalten und so der Natur schaden könnten. Wild-Campen.de distanziert sich ausdrücklich von Campern, die durch ihr Benehmen der Natur oder anderen Menschen schaden.
“Deine Freiheit endet da, wo die deiner Mitmenschen beginnt” –  diesem Grundsatz bleiben wir treu und erweitern ihn sogar noch auf die Natur.
Es bestehen mittlerweile einige durch unser Forum entwickelte Verhaltensgrundsätze an die sich jeder Wild Camper oder Wild Zelter halten sollte um unser Hobby und Ansehen zu schützen.

Wild Campen bedeutet nicht in der Natur wilde Partys zu feiern, tonnenweise Steaks zu grillen und dann Bierflaschen und Kippen zurückzulassen!

Was ist wildcamping? Definition und Rechtslage

WildCamping (auch Kampieren, von lat. campus „Feld“) bezeichnet eine Form des Tourismus. Die Urlauber übernachten in diesem Fall in ZeltenWohnwagen oder Wohnmobilen. Wird in Zelten gecampt, so spricht man auch von Zelten.

WildCamping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weitverbreitete Urlaubs- und Reiseform. Inzwischen finden sich weltweit Möglichkeiten, auf Campingplätzen, oft in landschaftlich reizvollen Lagen (z. B. auch in Natur- und Nationalparks) zu übernachten. Campingplätze stellen – wie auch manche Reisemobil-Stellplätze – sanitäre und elektrische Versorgungseinrichtungen zur Verfügung. Campingplätze gibt es für jeden Geschmack von der einfachen Wiese mit Waschhaus bis zu hoch komfortablen Einrichtungen mit SupermärktenRestaurants, eigenem Schwimmbecken sowie Fernsehanschluss und Internetangebot (meist WLAN). Übernachtungen auf Campingplätzen sind in der Regel preiswerter als in Hotels; die Preise haben sich allerdings in den begehrten Urlaubsregionen und bei komfortablen Angeboten in der Hauptsaison angenähert. In den meisten Ländern Europas ist Kampieren außerhalb dafür vorgesehener Einrichtungen (WildCamping) nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen gestattet.

QUELLE: WIKIPEDIA

In Deutschland spricht man also vom wildcamping, wenn abseits von bezahlten Campingplätzen oder Hotels usw. campiert wird.

Gesetzliche Regelungen in Deutschland (sowie in einigen anderen europäischen Ländern) besagen, dass jeder Mensch grundsätzlich frei ist. Dies korrespondiert mit einem Gemeingebrauchsrecht und einem Allgemeinen Betretungsrecht. Entsprechende Regelungen finden sich in den Landeswaldgesetzen oder den Bundesgesetzen.

Danach ist öffentliches Gelände Allgemeineigentum und darf somit von jedem benutzt und betreten werden. Ein nicht eingezäuntes Flur- und Naturgrundstück ist als der Allgemeinheit zugänglich anzusehen. Dies gilt jedoch nur, wenn auf das Privateigentum nicht durch Schilder hingewiesen wird (z.B.: Betreten Verboten). Selbiges gilt für Flüsse, Seen und Fluren zum Zwecke der Erholung. Für Spaziergänger, Radfahrer und auch zum wildcamping gilt das allgemeine Betretungsrecht gleichermaßen. Dennoch endet diese Freiheit dort, wo andere Gesetze das wildcamping einschränken: Rechtslage wildcamping in Deutschland.

Verhaltensregeln und Tipps

© Foto: sassi / pixelio.de

Da Wild Campen eine sehr besondere Art des Campings ist, wird es von vielen Menschen auf der Erde nicht unterstützt. In Vielen Ländern und an vielen Orten ist das Wildcampen leider sogar verboten.

Aufjedenfall ist das Wildcamping sehr naturverbunden und unterliegt daher gewissen Verhaltensregeln, an die sich jeder halten sollte.

Wie genau diese Verhaltensregeln aussehen wird gerade im Forum diskutiert und ausgearbeitet.

Beteilige dich jetzt an der Diskussion!

.

.

.

Verhaltensgrundsätze

Wir sind Gäste der Natur und verhalten uns dementsprechend.
Wir nutzen unsere Vernunft und den klaren Menschenverstand.

  1. Wir waren niemals da:
    Die Plätze auf denen wir campen werden so verlassen wie wir sie vorgefunden haben. Wir hinterlassen keinen Müll oder fügen der Natur bleibende Schäden zu.
  2. Wir gefährden die Natur nicht:
    Durch unkontrollierte Lagerfeuer oder sonstige Gefahrenquellen.
  3. Wir stören die Natur nicht:
    Durch laute Musik oder Gegröle. Wir dringen nicht in besonders geschütze Gebiete ein.

Allgemeine Tipps zum Wild Campen

  1. Kein Feuer machen:
    Natürlich ist ein Lagerfeuerchen in der Wildnis immer etwas Tolles. Man sollte aber bedenken, dass es den Boden evtl. nachhaltig beschädigt und Waldbrände auslösen kann. Brandgefahr ist eine ernste Sache und wird auch von den Gesetzeshütern rigaros bekämpft. Soll heissen, dass bei einer Gefährdung höhere Strafen drohen.
    Offenes Feuer ist im Abstand von 100Metern zum Waldrand verboten. Also selbstverständlich auch im Wald. Als offenes Feuer gelten neben Lagerfeuern auch Campinggaskocher und Vergleichbares. Für Offenes Licht (Kerzen, Fackeln usw.) gilt dasselbe.
    Wer trotzdem auf ein Feuerchen nicht verzichten möchte sollte ausgewiesene Feuerstellen nutzen oder vernünftige Sicherheitsvorkehrungen treffen.
    Außerdem fällt man mit einem Lagerfeuer und dem entstehenden Rauch viel mehr auf.
  2. Gefahrenzonen meiden:
    Es ist zu empfehlen nicht in Gebieten zu Campen in denen es ausdrücklich verboten (zB durch Schilder) ist. Darunter fallen meist Nationalparks und Naturschutzgebiete etc. Außerdem eigenen sich touristisch stark besuchte Regionen wenig zum Wild Campen, da man dort fast nie ungestört ist und auch die Campingplatzbetreiber sehr hinterher sind die Menschen auf ihren Platz zu führen. Tabu sind weiterhin Jagdtgebiete – Jäger reagieren oftmals allergisch auf Wildcamper die ihre Beute zu vertreiben drohen.
    Ebenso landwirtschaftlich genutze Flächen (Felder, Wiesen): Diese sind meist Privatgrundstück und kein Landwirt sieht es gern wenn seine Ernte zertrampelt wird.
    Das Campen in Sichtweite von Städten und Ortschaften birgt die Gefahr, engagierte Mitmenschen auf euch aufmerksam zu machen.
  3. Nicht sesshaft werden
    Bleibt nicht zu lange an einem Ort. Zu empfehlen ist eine Nacht. Stellt das Zelt erst bei Einbruch der Dunkelheit auf und zieht im Morgengrauen weiter.
    Lasst nichts zurück!
  4. Keine Partys feiern:
    Reisen Sie nicht in einer Gruppe. Allein oder zu Zweit ist Okay. Auch an einer Kleinfamilie wird sich niemand stören. Erregen sie keine unnötige Aufmerksamkeit.

Tipps zum Verhalten gegenüber Mitmenschen

Die typischen Personengruppen auf die der Wildcamper trifft sind: Förster, Polizei, Privatgrundeigentümer und “engagierte” Mitbürger

Wer mit anderen Menschen gepflegt umgeht wird auch ordentlich behandelt. Hält man sich zumindest an die obigen Grundsätze haben die meisten Leute kein Problem mit Wildcampern.
Man sollte stets hoflich sein und versuchen Probleme zu vermeiden. In der Regel wird man (freundlich) darauf hingewiesen, dass man kein Feuer machen soll und deinen Müll mitzunehmen hat. Der Gegenüber ist auch nur ein Mensch und will einem normalerweise nichts böses.
Natürlich gibt es hin und wieder Ausnahmen. Es kann sein, dass man vom Platz verwiesen wird, also weiterziehen muss. Ist ja auch kein Beinbruch denn Platz gibt es ja genug!
Manchmal wird man etwas schroffer behandelt – doch selbst diese Situationen lassen sich durch Höflichkeit und Einsicht beruhigen.

Aktuelle Informationen zum wildcamping 2017:

Vorgehen beim wildcamping: Die Platzwahl

Der erste Schritt ist die Suche nach einem passenden Platz um dein Zelt aufzuschlagen, deine Isomatte auszurollen oder einfach um dich mit deinem Schlafsack zur Ruhe zu legen. Hilfreich bei der Suche nach dem geeigneten Plätzchen zum wildcamping sind neben dieser Webseite die eigenen Erfahrungen von Menschen, die dort schonmal waren. Hier kannst du Erfahrungsberichte lesen oder selbst einsenden. Auf facebook findest du weitere Informationen zum Thema wildcamping. Daneben helfen Online-Tools wie Google Maps dabei, sich einen Überblick über die Umgebung zu verschaffen. Man kann leicht die Entfernung zur nächsten Wohnsiedlung oder Straße herausfinden. Auf dieser Webseite findest du darüber hinaus eine Zusammenstellung von Orten und Regelungen an denen wildcamping möglich ist. Auch zur spontanen Platzwahl werden hier hilfreiche Tipps geboten.

Wann ist wildcamping zu empfehen?

Nach dem Ort kommt bekanntlich die Zeit. Gerade beim draußen schlafen spielt die Jahreszeit eine große Rolle. Einigen mag es nichts ausmachen, sich nachts bei Minusgraden im Zelt aneinander zu kuscheln. Wenn du jedoch wärmere Temperaturen bevorzugst, solltest du dich zuvor über dein Zielgebiet informieren. Dabei helfen Klimadiagramme, die zum wildcamping genutzt werden können:

Wetter beim wildcamping
Beim wildcamping bevorzuge ich warme Temperaturen

 

 

 

 

 

 

 

Wichtig: Suche deinen Platz, solange es noch hell ist. Bei Dunkelheit ist es viel schwerer und man erkennt oft nicht, was einen umgibt. Ein vermeintliches Waldstück kann Jagdgebiet eines lokalen Jägers sein, eine Wiese der Acker des Landwirtes. Am besten sucht man sich bei Tageslicht oder Dämmerung ein schönes Platzchen, wo man ungezwungen die Zeit verbringt. Erst wenn die Dunkelheit hereinbricht wird das Zelt oder die Schlafgelegenheit aufgebaut. So vermeidet man die unwillkommene und frühzeitige Entdeckung. Wer im Morgengrauen sein Lager wieder abbaut wird kaum entdeckt. Wer bis Nachmittags vor sich hin schläft, riskiert zwar eine Entdeckung. Dann ist es aber eigentlich egal, denn man kann ja weiterziehen.

Was tun, wenn man beim wildcamping „erwischt“ wird?

Zunächst einmal sollte man sich nicht allzu lange am selben Ort aufhalten. Dies erhöht die Gefahr, mit unliebsamen Mitmenschen konfrontiert zu werden. Tritt dieser Fall aber ein, so kommt man in der Regel ohne Probleme aus „der Sache“ heraus. Die Menschen, auf die man in so einer Situation trifft, werden meistens selbst Wanderer, Wildcamper oder einfach naturverbundene Menschen sein. Solange man gewisse Verhaltensregeln beim wildcamping beachtet, sollte sich niemand an deiner Anwesenheit stören. Probleme wird normalerweise nur der bekommen, der die Umwelt mit Müll verschmutzt oder unverhältnismäßig laut Musik abspielt.

Falls dir jemand aber ernsthafte Probleme bereiten möchte, ist es hilfreich sich mit der Rechtslage beim wildcamping in Deutschland auszukennen. Du solltest also zunächst abklären, wen du vor dir hast: Berechtigt deine Personalien aufzunehmen sind nur Polizisten (und Staatsanwälte, aber die trifft man nur selten), Forstbeamte, und ausgewiesene Parkhüter oder -Ranger. Diese müssen sich dir gegenüber auf Nachfrage auch ausweisen. Allen anderen bleibt es unbenommen die Polizei hinzuzuziehen. Mehr Rechte haben diese aber nicht.

Wildcamping Ausrüstung

Deine Ausrüstung soll so gewählt sein, dass sie nicht zu schwer ist. Du trägst diese normalerweise selber mit dir herum und zu viel behindert dich nur. Zu viel Gepäck ist ein Fehler, den viele Reisende, Wanderer und Urlauber immer wieder machen. Trotzdem solltest du an einige wichtige Gegenstände denken:

  • Zelt (nach bedarf)
  • Isomatte und Schlafsack
  • Feuerzeug

Erfahrungsaustausch im Forum

In unserem Wildcamping Forum treffen sich viele Freunde dieser besonderen Art des Campings.
Entspann dich und setz dich zu uns. Es gibt immer viel zu Erzählen, denn wild camping ist immer ein Abenteuer.

wildcampen im schwarzwald
© Foto: Marc Tollas / pixelio.de

Tausche dich aus, lies oder schreib Berichte über Orte die in keinem Campingführer zu finden sind. Teile dein Wissen über deine letze Wohnmobil Rundreise in Schweden oder stell Fragen über das Camping am Attersee. Deiner Fantasie und Freiheit sind keine Grenzen gesetzt.

Die Mitglieder des Forums sind freundlich und zeigen dir auch die ein oder anderen Bilder ihres letzten Trips.

Du hast eine besondere Frage zum Wildcampen in Deutschland? Was ist erlaubt, wie hoch sind die Strafen, wer war schonmal campen im Schwarzwald?
Oder zum Campen am Gardasee? Kein Problem! Stell deine Frage im Forum und dir wird garantiert geholfen.

Echte Erfahrungsberichte von leidenschaftlichen Wildcampern: „Wo sollte man lieber nicht hin“ oder „Die besten Geheimtipps!“
Hier gehts zum facebook-Forum:

Wild Campen Forum

Hier Klicken